Kooperation des Berufskollegs Humboldtstraße mit der Deutschen
Sporthochschule Köln
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Thomas Esser, Praktikant |
Bericht eines Praktikanten
Im Rahmen eines Lehramtstudienganges sind Studierende der
Universität zu Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln
laut Studienordnung verpflichtet, während ihres Hauptstudiums (in
der Regel ab dem 5. Semester) ein Fachpraktikum in jedem der beiden Fächer
zu absolvieren, welche studiert werden. Dabei werden Kooperationsschulen
(Grund-, Haupt-, Real-, Gesamtschule, Gymnasium oder Berufskolleg) herangezogen,
die sich bereiterklären, Studenten für solche Praktika aufzunehmen.
Eine dieser Kooperationsschulen ist das Berufskolleg Humboldtstraße.
In meinem Fall hatte ich das Vergnügen, acht Wochen lang einmal wöchentlich
gute und interessante Erfahrungen in meinem Fachbereich Sport zu sammeln.
Im Vergleich zum Orientierungspraktikum, welches in den ersten beiden
Semestern des Studiums Einblicke in das Schulleben generell liefern soll,
wird bei einem Fachpraktikum das Hauptaugenmerk auf das Unterrichten des
Praktikanten/der Praktikantin gelegt. Die einzelnen Einheiten werden vor-
und nachbereitet, sowie immer wieder von einem Mentor/einer Mentorin mittels
eines Feedbacks kommentiert und besprochen.
In meinem Fall verlief die Vermittlung an die Kooperationsschule einwandfrei.
Ich sprach mich über E-Mail mit meiner Mentorin (eine Lehrerin, deren
Unterricht ich hospitieren und teilweise auch übernehmen durfte)
ab bezüglich der Organisation und schon ging es los.
Während ich in der ersten Einheit meine Beobachtungsaufträge
erfüllte, durfte ich bereits ab der zweiten Einheit selber vor der
Klasse stehen. Als angehender Lehrer lernt man am besten, indem man mit
praktischen Schulsituationen konfrontiert wird. Also nahm ich so viel
wie möglich wahr und nahm mit, was ich nur konnte.
Die Klasse war sehr aufgeschlossen, akzeptierte mich als Praktikanten
und gab mir auch, sei es durch ihr Verhalten oder verbal im Anschluss
an die Einheit, viele Tipps mit auf den Weg. Ich lernte viel, stand vor
kleineren oder größeren Problemen, zu denen es Lösungen
zu finden galt. Und mit Hilfe meiner Mentorin, die mir immer gutes und
konstruktives Feedback gab, merkte ich, wie sich mein Auftreten, meine
Handlungen und meine Selbstreflexion kontinuierlich mehr der Routine hingaben.
Somit kann ich heute sagen, dass ich, auch wenn es nur acht Unterrichtseinheiten
waren, eine Menge für die Praxis meines zukünftigen Berufslebens
gelernt und mitgenommen habe.
Ich bedanke mich daher für diese positiven Erfahrungen und hoffe,
dass auch in Zukunft das Berufskolleg Humboldtstraße Studierenden
für solche Praktika zur Verfügung steht!
Ein Bericht von Thomas Esser
Student an der DSHS Köln
Fächer: Deutsch und Sport
5. Semester LA Gym/Ge
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